Trend und Herausforderung #3: Open Content

Der freie Zugang zu Publikationen beschäftigt die Bibliothekswelt schon seit einiger Zeit. Doch das Thema offene Inhalte geht über Open Access hinaus: Die Forderung nach freiem Zugang bezieht sich mittlerweile auch auf digitale Objekte, wie digitalisierte Bücher oder Fotografien, auf Forschungsdaten, Lehrinhalte (Open Educational Resources) oder auf Metadaten. Gerade die relativ junge Disziplin Digital Humanities verlangt nach „Big Open Data“: grosse Datenbestände, die frei zugänglich sind und ohne Einschränkung genutzt werden können. Bibliotheken verfügen mit ihren digitalisierten Altbeständen über solche Inhalte, die für historische Forschung (und andere Forschungsrichtungen) interessant sind. Doch in der Praxis zeigt sich, dass diese Daten, auch die zugehörigen Metadaten, häufig nicht eindeutig offen publiziert sind.

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Heft der Zeitschrift für Hochschulentwicklung erschienen

Das aktuelle Themenheft 8/4 der Zeitschrift für Hochschulentwicklung (ZFHE) ist der Frage „Wie gestalten wir die Zukunft mit Open Access und Open Educational Resources?“ gewidmet. Herausgegeben wurde es von Martin Ebner (Graz), Sandra Schön (Salzburg), Lambert Heller (Hannover) und Rudolf Mumenthaler (Chur). In sieben wissenschaftlichen Beiträgen gehen die Autorinnen und Autoren den Auswirkungen der aktuellen Entwicklungen und Initiativen der Open-Access-Bewegung (OA) sowie der offenen Bildungsressourcen (OER) auf Hochschulen nach.

Das Heft ist (wie die gesamte ZFHE) als Open-Access-Publikation unter http://www.zfhe.at/index.php/zfhe/issue/current zugänglich.

Ich danke der Kollegin und den Kollegen für die spannende und angenehme Zusammenarbeit. Es war interessant, bei der Herausgabe eines wissenschaftlichen Themenhefts mit einem aufwändigen double-blind Peer Review- Verfahren mitzumachen. Der Dank geht (und da spreche ich jetzt für das gesamte Herausgebergremium) auch an die Kolleginnen und Kollegen, die sich für die Peer Reviews zur Verfügung gestellt haben! Und an die Autorinnen und Autoren, die sich dem Verfahren gestellt haben und qualitativ hochstehende Beiträge geliefert haben.

… und das Ganze erst noch rechtzeitig zum Infocamp vom 8./9.11. an der HTW Chur!